In der Cathédrale Notre-Dame de Verdun
Hier im zweiten Teil unseres kleinen Stadtrundgangs in Verdun geht es in die Kathedrale von Verdun, eine der ältesten Europas. Sie war die erste religiöse Einrichtung, die der Jungfrau Maria geweiht war. Die vom Krieg und den Unruhen aufgrund ihrer geografischen Lage im Bistum von Verdun gezeichnete Kathedrale ist das Symbol einer Stadt, die immer wieder aus den Ruinen auferstanden ist. Aus diesem Grund vereint sie auch alle architektonischen Stile – von der rheinischen Romanik bis hin zum Barock: Säulen aus dem 10. Jahrhundert, Krypta aus dem 12. Jahrhundert, Kapellen aus dem 14. bis 16. Jahrhundert, Kreuzgang aus dem 16. Jahrhundert, Barockdekor aus dem 18. Jahrhundert.
Am 2. April 1755 zerstörte ein Brand das Dach der Kathedrale und machte eine Restaurierung des Bauwerks erforderlich. Der Bischof von Nicolai und der Kanoniker Chaligny de Plaine, beide begeisterte Kunstgeschichte-Liebhaber, sind für den Einzug des Barockstils in die Innengestaltung der Kathedrale verantwortlich. Zu diesem Anlass wurde auch der Baldachin an der Vierung des Querschiffs und des östlichen Chors angebracht. Die Kathedrale trägt in ihren Mauern noch die Spuren der Bombardierungen des Ersten Weltkriegs. Eine Besichtigung der Krypta, ein echtes Juwel im romanischen Stil, ist ein Muss! Die westlichen Säulen der Krypta wurden zu Ehren der Soldaten von 1916 gestaltet.
Von der Kathedrale ging es dann zurück zu meinem Freund Luc. Hier wartete ein gutes Mittagessen auf uns. Danach fuhren wir gemeinsam zum Beinhaus – Ossuaire de Douaumont. Klicken Sie auf den Button um uns zu folgen.


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